Test des E-Book-Reader Sony PRS 650

Vor fast einen Monat habe ich mir den Sony PRS 650 E-Book-Reader gekauft. Nachdem der Oyo mich mit dem Lesen von PDFs und ohne die Möglichkeit Ordner anzulegen, nicht ganz überzeugte also nun der wesentlich teurere Reader von Sony. Wenn man den Lobeshymnen aus dem Internet glauben kann, ist es wohl der E-Book-Reader zum Lesen und Bearbeiten von PDFs. Also schlichtweg zum Arbeiten.

Der erste Eindruck

Wenn man den Reader in die Hand nimmt überzeugt er durch seine äußerst gute Verarbeitung. Das Gerät ist sehr leicht, das tolle Design und das schicke farbige Metall begeistert. Auch im eingeschalteten Zustand kann Sony überzeugen. Der Kontrast ist sehr hoch und die Schrift ist gestochen scharf.

Was der PRS 650 nicht kann

Nachdem die erste Begeisterung verflogen ist fällt vor allem auf was der Reader von Sony alles nicht kann. Alle Daten muss man mühsam via Kabel übertragen, denn ins WLAN oder gar in Telefonnetz kann er nicht. Der Reader von Sony ist alles andere als ein Schnäppchen und trotzdem bekommt man nicht mal ein einfaches Ladegerät dazu.

Man kann zwar Ordner erstellen aber keine Unterordner. Sony unterstützt zudem zwar viele Formate aber auch nicht perfekt. Das MS Office Format .doc und .docx wird zwar unterstützt aber letztendlich auch nur rtf umgewandelt und damit die ganze Formatierung zerstört. So bleibt nur wieder der Export zum PDF. Doch mit den PDFs ist das auch so eine Sache. Sie werden zwar angezeigt doch man kann nur Zoomen und nicht die eigentliche Schriftgröße vergrößern ohne das, das Seitenlayout komplett aus den Fugen gerät. Bei rein textlastigen Büchern ist das egal, doch bei Fachbüchern oder Formel wird der Text unlesbar.

Warum ich trotzdem damit arbeiten werde

Das waren jetzt ja ziemlich viele Mängel. Doch mit einigen Gefriemel kann man sich auf die Probleme die Sony mit sich bringt arbeiten. Und leider ist er der Beste Reader zum Arbeiten. Mehr kann man von E-Book-Readern noch nicht erwarten. Für den Preis hinterlässt das leider einen bitteren Beigeschmack und dennoch bin ich vom Konzept von E-Book-Readern überzeugt. Denn endlich kann man alle Fachbücher, Skripte und sonstige Bücher immer mit dabei haben.

Zu dem hat Sony den Vorteil das man damit auch im umfangreichen Shop von Thalia Lesen und Einkaufen kann. Ein großer Vorteil ist das man Dokumente durchsuchen , Wörter im Wörterbuch nachschlagen kann und Notizen und Markierungen im Text mit dem mitgelieferten Stift machen kann.

Fazit

Der Reader ist nicht perfekt aber man kann durchaus damit arbeiten. Leider ist das Arbeiten meist etwas mühsam und nicht ganz so intuitiv wie man es sich wünschen würde. Aber das alles ist jammern auf hohem Niveau.

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3 thoughts on “Test des E-Book-Reader Sony PRS 650”
  1. Die Funktion, PDFs quer anzuzeigen fehlt dem Lumi leider, das wäre eventuell noch hilfreich. Zum Handbücher lesen bzw. nachschlagen, während man vor einer Maschine steht, ist mir aber eigentlich auch das zu umständlich.

    PS: Überschätze die WLAN-Funktion nicht. Das war anfangs ein tolles Spielzeug, aber ich hatte es seit sicherlich einem halben Jahr nicht mehr eingeschaltet. Bücher kaufen geht am PC einfacher und alle ein, zwei Wochen muss das Ding sowieso ans Ladekabel, dann kann man es auch gleich mit Calibre synchronisieren. Gäbe es jetzt die regionale Tageszeitung als epub, wäre das was anderes…

    1. Du liest ja auch nicht eine Seite auf einmal. Mit diesem Reader liest es sich gut halbseitig. Also im Querformat eine halbe Seite. Damit lässt sich gut arbeiten.
      Ja klar am coolsten wäre ein papierdünner A4 großer Reader aber soweit sind wir leider noch nicht.

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